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2015: Vorspiel

Am 28.03. erscheint morgens am ersten Tag nach Montage der Kamera .... ein Wanderfalkenweibchen!
 

 
auf einem Bild ist sogar ein Ring zu erkennen
 

 
und hier kann man sehen ...
 

 
dass Frau Falke gut gespeist hat.
 

 
Auch Turmis schauen wieder vorbei, aufmerksame Betrachter haben uns darauf hingewiesen,
dass es sich um ein jüngeres Pärchen handelt als letztes Jahr.
 

 
Sieht so aus, als würden sie auch ganz gerne wieder einziehen
 

 

 

 
hier ist das Wanderfalkenweibchen etwas in den Regen geraten.
 
Im Nasenloch sieht man gut so einen kleinen "Stift" in der Mitte. Dieser Stift oder Zapfen ist für die Falken typisch und dient (wenn man den Fachleuten glauben will) dazu, den bei hohen Geschwindigkeiten an einer Lochkante auftretenden Unterdruck durch Verwirbelung der Strömung zu unterbinden.
Auf deutsch: Wenn der WF mit 300km/h aufs Ziel zustürzt, will er dabei noch schnaufen können.
Ältere Motorradfahrer (die noch ohne Helm sozialisiert wurden) kennen das Problem ;-)
 

 
Immer nach Mitternacht lade ich mir die komplette Bildserie des Tages auf meinen Rechner
Meistens ergeben sich einige Bilder, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
 

 
Die beiden Turmfalken sind begnadete Mäusejäger
 

 
besonders der Terzel ist mehrmals am Tag erfolgreich
 

 
und teilt die fette Beute vorbildlich mit seiner Liebsten.
 

 
Aber die Chancen für eine erfolgreiche Brut stehen eher schlecht. Das Falkenpaar ist noch (zu?) jung, es ist schon relativ spät im Jahr und obendrein hat immer wieder das Wanderfalkenfräulein vorbeigeschaut, und das ist wesentlich kräftiger wenns drauf ankommt.
Die Familienplanung ist dennoch in vollem Gange!